Sophia Hoffmann

Pickled Veggies – Eingemachtes

30 Minuten

500g

Ich liebe selbst eingemachtes Gemüse. Es ist lecker und knackig und süß-sauer und bildet als Topping oft genau den richtigen Kick, den ein Sandwich, etwas Gebratenes oder Gegrilltes noch benötigt.

Außerdem ist es super #ZeroWasteCooking wenn sich auch schon etwas müde Gemüse damit noch super verwerten lassen. Dieses Jahr habe ich ganz viele Radieschen eingelegt und oft schaue ich im Biomarkt nach reduzierten, selbst wenn sie schon leicht angeschrumpelt sind und etwas Wasser verloren haben, lassen sie sich noch prima einwecken.

Vor einigen Jahren fing ich regelmäßig mit rote Zwiebeln an, das Rezept für Pink Pickled Onions findet sich in meinem ersten Kochbuch “Sophias vegane Welt” und auf meinem YouTube Channel.

Kauft euch ein paar große Einmachgläser, macht sie ordentlich sauber und legt einfach los!

Bei den Gewürzen tobt euch aus, die angegebenen Mengen dienen nur als Orientierungshilfe!

Alles darf!

Wer sich noch tiefer in das Thema Einwecken/ Fermentieren/ haltbar machen einlesen/ -kochen möchte, dem empfehle ich das tolle Buch “Fermentieren” von Cathrin Brandes.

 

Zutaten

  • 500 g Gemüse zum Einlegen ( Zwiebeln, Blumenkohl, Radieschen, Rettich, Kürbis, Sellerie)
  • 2 Tassen heller Essig (Apfel- oder Weißweinessig) – wieviel eine Tasse ist, erfahrt ihr hier!
  • 4 EL Zucker
  • eine Prise Salz
  • Gewürze nach Belieben, z.B.: 3 Lorbeerblätter, 6 Körner Piment, 6 ganze Nelken, 4 getrocknete rote Chilischoten, 10 schwarze Pfefferkörner…Kardamom, Macis, Orangenblüten…

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Zubereitung

Wenn ihr Zwiebeln pickeln wollt, diese im Ganzen schälen und in Ringe schneiden.

Anderes Gemüse einfach in mundgerechte Stücke zerteilen. Wenn ihr euch nicht sicher seid wie viel später in eure Weckgläser passt, macht den Trockentest und füllt die Gläser probehalber mit den geschnittenen Gemüsestücken.

Dafür in einem Topf den Essig erhitzen, den Zucker hineingeben und umrühren bis er sich aufgelöst hat.

Erst die Gewürze dazu geben, dann die Gemüsestücke und das Ganze aufkochen lassen.

Die Gemüsestücke müssen grundsätzlich nicht vorgekocht werden.

“Weiche” Gemüse wie Radieschen und Zwiebelringe werden in der Essigzucker-Lösung über die Zeit automatisch weich. Sie kann man nach einmal aufkochen und in die Gläser abfüllen.

Etwas festere Gemüse wie Blumenkohl, Sellerie, Rettich, lasse ich etwas länger in der warmen Flüssigkeit im Topf ziehen bevor ich sie abfülle, maximal 5 Minuten.

In ganz saubere Gläser mit gut schließenden Deckel gefüllt, halten die Gemüse mindestens einen Monat.

Aber meistens werden sie davor schon aufgegessen.

Guten Appetit!

 

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