Sophia Hoffmann

Scharfe Wan-Tan-Bonbons mit Pflaumensoße

60 Minuten

40- 50 Wan-Tans

Dieses Rezept erfordert ein klitzekleines Bisschen Fingerfertigkeit, aber wenn man das einmal drin hat mit dem Bonbons-drehen, dann kann man jederzeit rucki-zucki zuhause Wan-Tans herausbacken. Die Pflaumensoße passt natürlich auch hervorragend zu ganz vielen anderen Gerichten wie Reisnudeln, Wok-Gemüse oder hausgemachten Sommerrollen. Die Kokosblütenvinaigrette und das Kokosöl in dem ich die Wan-Tans backe sind von Tropicai. Ich mache ja selten Werbung für Produkte, aber von diesen hier bin ich einfach begeistert, weil sie qualitativ und geschmacklich super sind, megagesund und ausserdem Fairtrade betreiben.
Kokosblütenvinaigrette ist eine Art natürlich fermentierter Essig, der während der gesamten Herstellungs- und Reifezeit nicht erhitzt und im Anschluss kalt abgefüllt wird. Dadurch bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Natürlich könnt ihr auch einfach Balsamico oder Reisessig aus dem Asialaden benutzen. Auch die Wan-Tans bekommt man in asiatischen Supermärkten, meist in der Tiefkühltruhe. Sie sind aus Weizenmehl, daher leider nicht glutenfrei 🙁

Die Menge der Füllung ergibt ca. 40-50 Wan-Tans, es gibt aber unterschiedlich große Teig-Packungen, darauf müsst ihr beim Kauf achten, ich glaube 50er und 100er, aber wenn ein Rest bleibt, kann man den auch jederzeit gut einfrieren.

Zutaten

Wan-Tans:

  • 1 Packung Wan-Tan-Teigblätter (aus dem Asia-Supermarkt)
  • 150 gr Fake Chicken oder anderes Fake Fleisch oder Seitan oder (Räucher)Tofu oder 50 g Sojaschnetzel
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 rote Chilischoten
  • ein kleines Stück Ingwer
  • 1 EL Kokosöl zum Braten/ ca. 300 gr zum Frittieren (1 Glas)
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Wasser
  • 1 Prise Salz

scharfe Pflaumensoße

  • 15 getrocknete Pflaumen
  • 1 kleines Stück frischer Ingwer
  • 1 rote Chilischote
  • 1 EL Kokosöl
  • 15 EL Kokosblütenvinaigrette (oder Balsamico oder Reisessig)
  • 15 EL Wasser
  • noch mal 10 EL Wasser

 

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Zubereitung

Zubereitung Wan-Tans:

Fake Chicken (oder Seitan, Tofu – gut geht es auch mit feinen Sojaschnetzeln, die für 10 Min. in Gemüsebrühe eingeweicht werden)  Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Karotte (beides geschält) und Chilischoten fein würfeln und in einer tiefen (Wok)Pfanne in 1 EL Kokosöl scharf anbraten. Etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze kross anbraten, dann mit der Sojasoße und dem Wasser ablöschen und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Eine kleine Schüssel mit Wasser und einen Pinsel sowie ein großes Holzbrett oder eine anderweitige Arbeitsunterlage bereitlegen.

Jeweils ein Teigblättchen in die Handfläche nehmen und die Oberseite großzügig mit dem Pinsel befeuchten. Mit einem Teelöffel eine kleine Menge Füllung an den oberen Rand platzieren und zu einer Rolle aufrollen. Nochmals an beiden Seiten von außen anfeuchten (siehe Fotos) und an diesen Stellen den Teig zu einem Bonbon zusammendrücken. Ist der Teig feucht, funktioniert das gut. Wenn ihr die ganze Füllung/ alle Teigblätter verarbeitet habt, den ganzen Rest Kokosöl in einer tiefen Pfanne schmelzen. Eine Prise Salz dazu, dann spritzt das Fett nicht so doll. Rein mit den Wan-Tans, je nach Größe der Pfanne immer so 5 auf einmal. Nun geht alles ratzfatz, nach etwa 1 Minute könnt ihr sie schon mit Hilfe zweier Gabeln oder Holzlöffel (zb. Salatbesteck) wenden und noch flux von der anderen Seite kross braun herausbacken. Auf einem mit Küchenkrepp ausgelegten großen Teller abtropfen. Ich serviere sie mit kurz in der Pfanne angedünstetem Pak Choi und der leckeren Pflaumensoße.

Zubereitung Soße:

Trockenpflaumen, Ingwer und Chilischote (ich putze die Kerne raus) kleinschneiden, das Kokosöl in einem kleinen Topf erhitzen und die drei Zutaten ein bisschen anbraten bis einem die Schärfe ordentlich in die Nase steigt. Eventuell das Fenster öffnen 😉

Mit der Kokosblütenvinaigrette ablöschen, 15 EL Wasser dazu, ordentlich umrühren und ca. 20 Minuten auf klitzekleiner Flamme einköcheln lassen.

Anschliessend in einen leistungsstarken Mixer (ja, ich empfehle Vitamix, der kanns am Besten) schmeissen, weitere 10 EL Wasser hinzu und zu einer cremigen, samtigen Soße pürieren. Kosten. Zur Seite stellen.

Guten Appetit – Happa Happa!

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