Sophia Hoffmann

Sommer im Topf: Der beste Reste-Eintopf für den Herbst

1 Stunde & 1 Tag Einweichzeit

4 Personen

Manchmal sind die simpelsten Gerichte doch wirklich die Besten. Wie dieser Reste-Eintopf.

Dies ist eines meiner absoluten Lieblingsessen auf der ganzen Welt. Vor allem jetzt im Herbst.

Das beste Gericht für erste kuschelige Regentage genauso wie für richtig kalte Winterabende.

Schmeckt zweimal aufgewärmt fast noch besser.

Die Gemüsezutaten setze ich aus dem zusammen was ich noch zuhause rum liegen habe.

Wichtig sind für mich getrocknete Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Liebstöckel und ordentlich Knoblauch.

Damit wandern die Erinnerungen an den Sommer zurück auf den Teller und in meinen Mund.

Mit diesem Eintopf kann man sich selbst aber auch eine ganze Fußballmannschaft satt machen. Diese Menge ist für vier Personen gedacht. Dafür einfach die Menge Hülsenfrüchte, Gemüse und Flüssigkeit entsprechend multiplizieren.

Den wundervollen Le Creuset Bräter gibt es im Kochexperte Online Shop.

Zugegebenermaßen eine Investition, aber dafür ein Küchenutensil von so guter Qualität, dass man es vermutlich noch seinen Enkelkindern weiter geben kann.

Kann man ja mal beim Christkind vormerken. Ich bin auf jeden Fall begeistert von der Qualität, kein Material verteilt so optimal die Hitze wie Gußeisen. Die Töpfe werden in Frankreich gefertigt und verfügen über eine lebenslange Garantie.

Wieso ich bei Küchenzubehör auf Qualität statt Quantität setze, erkläre ich hier.

Bitte lest euch das Rezept einmal in Ruhe durch bevor ihr loslegt.

Ihr könnt die Zutaten, wie in der Liste erwähnt, beliebig variieren, wichtig ist nur, dass ihr bei den Hülsenfrüchten und/oder Getreiden schaut wie lange sie kochen müssen, danach richtig sich die minimale Kochzeit des Gerichts.

Meist ist die Kochzeit auf der Verpackung mit angegeben, die Blogger-Kollegen von Eat This haben dazu auch einen informativen Post verfasst. Dort erklären sie auch noch mal warum das Einweichen und das gründliche Abspülen so wichtig ist!

Zutaten

  • etwa 500 g Gemüse ( z.B. Zwiebeln, Lauch, Karotten, Kartoffeln, Blumenkohl, Bohnen, Pastinaken, Mangold, Spinat)
  • ca. 3 EL Pflanzenöl
  • 100 g getrocknete Hülsenfrüchte oder Getreide ( Linsen, Erbsen, Bohnen, Gerste, Buchweizen, Hafer, Weizen,..)
  • je nach Größe 1 -2 Knoblauchzehen
  • frische oder getrocknete Kräuter: jeweils ein Zweig oder 2 TL Rosmarin/ Thymian, nach Belieben Liebstöckel, Petersilie, ein Lorbeerblatt
  • Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • ein Schuss Essig/ Zitronensaft

Zubereitung

Zuerst schäle, wasche, putze und schneide ich alle Gemüse klein, die ich verwenden möchte. Ich schäle auch den Knoblauch und die Zwiebel(n) und schneide beides nach Geschmack klein, z.B. in Würfel oder dünne Streifen.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder ihr mögt es wenn das Gemüse so richtig schön zerkocht am Löffel hängt oder ihr steht auf ein bisschen al dente. Dementsprechend könnt ihr entweder alles relativ zeitgleich in den Topf geben ( #matschegeilidontcare) oder in sinnvoller Reihenfolge und Schnittgröße (#connaisseur).

Wenn ich noch etwas Biss haben möchte, achte ich darauf die härteren Gemüsesorten mit längerer Kochzeit entweder recht klein zu würfeln oder dünn mit großer Schnittfläche zu schneiden, das ist Geschmacksache ( betrifft Karotten, Kartoffeln, Pastinaken, ..).

Hingegen Zutaten, die schnell weich sind wie Mangold, Spinat oder Tomaten (go crazy), kommen erst in den letzten fünf Minuten in den Topf, genauso wie, falls vorhanden,  frische Kräuter (Petersilie, Basilikum…).

Los geht’s:

Öl in einem großen Topf erhitzen und Knoblauch, Zwiebeln (und/ oder Lauch/ Frühlingszwiebeln) und getrocknete Kräuter/ Lorbeer einige Minuten anschwitzen bis alles leicht gebräunt ist.

Restliches Gemüse ( bis auf weiches Grünzeug) dazu geben, drei weitere Minuten anrösten.

Mit  zwei Litern Wasser aufgießen und zum köcheln bringen.

Je nach Kochzeit die am Vortag eingeweichten Hülsenfrüchte hinzu geben.

Davor in einem Sieb gut abspülen.

Wenn ihr Bohnen oder Kichererbsen verwendet (Kochzeit 60-90 Min.) gleich dazu geben, bei Linsen mit nur 15 – 20 Min. Kochzeit das Gemüse erst eine halbe Stunde so köcheln lassen, dann dazu geben.

Insgesamt sollte der Eintopf mindestens eine Stunde auf niedriger Stufe mit geschlossenem Deckel köcheln.

So lange köcheln bis die Hülsenfrüchte genussfertig und weich sind. Dann erst mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Essig oder Zitronensaft abschmecken.

Die Zugabe von Säure rundet den Geschmack hervorragend ab.

Guten Appetit! Happa Happa!

Dieses Rezept entstand mit freundlicher Unterstützung von Kochexperte Online Shop.

Der Teller ist Bunzlauer Keramik, den gibt es in Berlin im Laden von Athéna Panni.

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